Spielen. Lernen. Erkunden. Forschen. Auf in die Naturkita!

Wussten Sie schon?

 Sind die Kinder wirklich immer draußen? 


Die Gruppe kann sich immer wieder in der Hütte aufwärmen. Auch unser Lagerfeuer steht jederzeit zum Wärmen zur Verfügung. Kein Kind muss frieren, wenn es wetterentsprechend angezogen ist! Regentage sind übrigens oft ein Highlight für Kinder, denn dann steht Wasser zum Spielen zur Verfügung! Bei Unwettern steht zudem ein Schutzraum zur Verfügung. 

Meinem Kind wird es schnell kalt - ist es dann für den Naturkindergarten überhaupt geeignet?


JA! In unserem Naturkindergarten sind die Kinder viel in Aktionen, Rollenspielen oder Projekten und demnach auch immer in Bewegung. Dies ist nicht zu vergleichen mit einem gewöhnlichen Spaziergang - durch das gemeinsame Spiel und die Gruppendynamik der Kinder ist ein Auskühlen unwahrscheinlich. Unser Lagerfeuer und die Teepausen bieten den Kindern eine weitere Möglichkeit die Kälte zu vertreiben. Auch der Besuch im Wald ist oftmals nicht so kalt wie man es sich vorstellt. Die Bäume und Sträucher bieten hier genügend Schutz um auch in kalten Tagen ein tolles Walderlebnis zu erleben.

 Muss mein Kind sauber sein? 


Nein! Es ist überhaupt kein Problem mit entsprechender Ausrüstung die Kinder auch in der Natur zu wickeln. Am wichtigsten sind sowieso mitgegebene Ersatzklamotten. Denn egal ob mal etwas in die Hose gegangen ist oder ob man in eine Pfütze gesprungen ist: Hauptsache man ist schnell wieder trocken!

 Was lernen die Kinder in der Natur? 


Unheimlich viel!
Im Naturkindergarten lernen die Kinder ganzheitlich und mit allen Sinnen. Sie machen direkte Erfahrungen und beschäftigen sich unterschiedlichsten Themen.

Jahreszeiten selbst erleben!

Die Kinder in unserem Naturkindergarten erleben mit allen Sinnen die jeweiligen Wetterereignisse der Jahreszeiten und welche Ressourcen die Natur für uns bereithält.

Egal ob Rollenspiele, Denk- oder Gemeinschaftsspiele:
Ein Naturkindergarten bietet alle Möglichkeiten, die ein Hauskindergarten auch bietet. Neben dem freien Spiel gibt es angeleitete Angebote und gemeinsame Projekte. Alle Bildungsbereiche des bayrischen Bildungsplan finden sich im Naturkindergarten, von analytischen Bereichen wieder mathematischen Bildung bis hin zu sozialen Aspekten unseres Zusammenlebens, wie etwa die Entwicklung der Sozialkompetenz. 

 Sind die Kinder schulreif? 


Das Konzept der Schulreife ist seit Jahren überholt. Heutzutage spricht man von "Schulfähigkeit" und meint damit das Zusammenspiel aller Akteure, die den Schuleintritt der Kinder begleiten.

Ein gutes Ankommen in der Schule beginnt mit einer guten Schulkooperation im Kindergarten, gemeinsamen Vorschulangeboten und Projekten. Dies gilt gleichwohl für Haus- und Naturkindergärten. Die unzähligen Entwicklungsmöglichkeiten im Naturkindergarten bieten den Kindern die Chance, sich vielfältig daran zu bereichern.

Entsprechend gut vorbereitet sind die Natur- und Waldkinder auf die Anforderung an die Schule! Das belegen mittlerweile auch etliche Studien, eine der umfangreichsten stammt von der Universtät Heidelberg

 Wo gehen die Kinder aufs Klo? 


Die Schutzhütte ist vollständig ausgestattet und verfügt auch über eine Toilette. Unterwegs können die Kinder gekennzeichnete Plätze im Wald nutzen. Erfahrungsgemäß sind die Kinder bei diesem Thema viel flexibler als viele Erwachsene denken. 

 Was ziehen die Kinder an? 


Wichtigste Ausstattung in einem Naturkindergarten ist eine passende Kleidung für die Kinder. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Markenkleidung oder Matschklamotten vom Discounter handelt!

Das wichtigste ist nicht der Preis, sondern das Zwiebelprinzip:
Mehrere Schichten wärmen besser als eine teurere Winterjacke! Zudem gibt es mittlerweile viele gebrauchten Klamotten auf Flohmärkten und Ebay. Wir haben für unsere Eltern eine Liste erstellt, mit allen wichtigen Informationen zur Ausstattung. 

 Ist es nicht gefährlicher in der Natur oder dem Wald? 


Klassische Hauskindergärten ersticken in einer Flut von DIN-Normen und Sicherheitsvorschriften.

Das Resultat hieraus?
Die Kreativität der Kinder leidet erheblich und der Zugewinn an Sicherheit ist marginal. Auch immer mehr Hauskinder richten spezielle Naturecken ein, in denen mit Ästen u.ä. gebaut werden kann. Selbst die Kommunale Unfallversicherung - bei der alle Unfälle in einer KiTa gemeldet werden - setzt sich aktiv für naturnahe Gärten ein.

Nein, im Wald und der Natur ist es per se nicht gefährlicher. Wichtiger ist geschultes Personal und eine gute Ausstattung. 

 Sind die Kinder draußen häufiger krank? 


Ganz im Gegenteil!
Die Beschaffenheiten der Natur, etwa die weitläufigen Spielbereiche und die erheblich bessere Luftqualität, stärken das Immunsystem! Eine in Schweden durchgeführte Studie, die die Krankheitstage in einer Haus- und einer Waldeinrichtung verglich, kam zu dem Ergebnis, dass die Waldkinder erheblich seltener krank waren.

Der regelmäßige Aufenhalt in der Natur verbessert die Gesundheit der Kinder! Mittlerweile gibt es etliche Forschungsergebnisse, die dies bestätigen. 

Was kommt an kalten Tagen in die Brotzeit?


Gerne können Sie den Kindern auch warmes Essen oder Trinken in Thermosbehälter (z.B.: warmes Porridge, Nudeln mit Tomatensoße oder Tee) mitgeben.