Die Gruppe kann sich immer wieder in der Hütte aufwärmen. Auch unser Lagerfeuer steht jederzeit zum Wärmen zur Verfügung. Kein Kind muss frieren, wenn es wetterentsprechend angezogen ist! Regentage sind übrigens oft ein Highlight für Kinder, denn dann steht Wasser zum Spielen zur Verfügung! Bei Unwettern steht zudem ein Schutzraum zur Verfügung.
JA! In unserem Naturkindergarten sind die Kinder viel in Aktionen, Rollenspielen oder Projekten und demnach auch immer in Bewegung. Dies ist nicht zu vergleichen mit einem gewöhnlichen Spaziergang - durch das gemeinsame Spiel und die Gruppendynamik der Kinder ist ein Auskühlen unwahrscheinlich. Unser Lagerfeuer und die Teepausen bieten den Kindern eine weitere Möglichkeit die Kälte zu vertreiben. Auch der Besuch im Wald ist oftmals nicht so kalt wie man es sich vorstellt. Die Bäume und Sträucher bieten hier genügend Schutz um auch in kalten Tagen ein tolles Walderlebnis zu erleben.
Nein! Es ist überhaupt kein Problem mit entsprechender Ausrüstung die Kinder auch in der Natur zu wickeln. Am wichtigsten sind sowieso mitgegebene Ersatzklamotten. Denn egal ob mal etwas in die Hose gegangen ist oder ob man in eine Pfütze gesprungen ist: Hauptsache man ist schnell wieder trocken!
Unheimlich viel!
Im Naturkindergarten lernen die Kinder ganzheitlich und mit
allen Sinnen. Sie machen direkte Erfahrungen und beschäftigen
sich unterschiedlichsten Themen.
Jahreszeiten selbst erleben!
Die Kinder in unserem Naturkindergarten erleben mit allen Sinnen die jeweiligen Wetterereignisse der Jahreszeiten und welche Ressourcen die Natur für uns bereithält.
Egal ob Rollenspiele, Denk- oder
Gemeinschaftsspiele:
Ein Naturkindergarten bietet alle Möglichkeiten, die ein
Hauskindergarten auch bietet. Neben dem freien Spiel gibt es
angeleitete Angebote und gemeinsame Projekte. Alle
Bildungsbereiche des bayrischen Bildungsplan finden sich im
Naturkindergarten, von analytischen Bereichen wieder
mathematischen Bildung bis hin zu sozialen Aspekten unseres
Zusammenlebens, wie etwa die Entwicklung der
Sozialkompetenz.
Das Konzept der Schulreife ist seit Jahren überholt. Heutzutage spricht man von "Schulfähigkeit" und meint damit das Zusammenspiel aller Akteure, die den Schuleintritt der Kinder begleiten.
Ein gutes Ankommen in der Schule beginnt mit einer guten Schulkooperation im Kindergarten, gemeinsamen Vorschulangeboten und Projekten. Dies gilt gleichwohl für Haus- und Naturkindergärten. Die unzähligen Entwicklungsmöglichkeiten im Naturkindergarten bieten den Kindern die Chance, sich vielfältig daran zu bereichern.
Entsprechend gut vorbereitet sind die Natur- und Waldkinder auf die Anforderung an die Schule! Das belegen mittlerweile auch etliche Studien, eine der umfangreichsten stammt von der Universtät Heidelberg.
Die Schutzhütte ist vollständig ausgestattet und verfügt auch über eine Toilette. Unterwegs können die Kinder gekennzeichnete Plätze im Wald nutzen. Erfahrungsgemäß sind die Kinder bei diesem Thema viel flexibler als viele Erwachsene denken.
Wichtigste Ausstattung in einem Naturkindergarten ist eine passende Kleidung für die Kinder. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Markenkleidung oder Matschklamotten vom Discounter handelt!
Das wichtigste ist nicht der Preis, sondern das
Zwiebelprinzip:
Mehrere Schichten wärmen besser als eine teurere Winterjacke!
Zudem gibt es mittlerweile viele gebrauchten Klamotten auf
Flohmärkten und Ebay. Wir haben für unsere Eltern eine Liste
erstellt, mit allen wichtigen Informationen zur
Ausstattung.
Klassische Hauskindergärten ersticken in einer Flut von DIN-Normen und Sicherheitsvorschriften.
Das Resultat hieraus?
Die Kreativität der Kinder leidet erheblich und der Zugewinn an
Sicherheit ist marginal. Auch immer mehr Hauskinder richten
spezielle Naturecken ein, in denen mit Ästen u.ä. gebaut werden
kann. Selbst die Kommunale Unfallversicherung - bei der alle
Unfälle in einer KiTa gemeldet werden - setzt sich aktiv für
naturnahe Gärten ein.
Nein, im Wald und der Natur ist es per se nicht gefährlicher. Wichtiger ist geschultes Personal und eine gute Ausstattung.
Ganz im Gegenteil!
Die Beschaffenheiten der Natur, etwa die weitläufigen
Spielbereiche und die erheblich bessere Luftqualität, stärken
das Immunsystem! Eine in Schweden durchgeführte Studie, die die
Krankheitstage in einer Haus- und einer Waldeinrichtung
verglich, kam zu dem Ergebnis, dass die Waldkinder erheblich
seltener krank waren.
Der regelmäßige Aufenhalt in der Natur verbessert die Gesundheit der Kinder! Mittlerweile gibt es etliche Forschungsergebnisse, die dies bestätigen.
Gerne können Sie den Kindern auch warmes Essen oder Trinken in Thermosbehälter (z.B.: warmes Porridge, Nudeln mit Tomatensoße oder Tee) mitgeben.